Bericht über eine Serie von „Unconferences“
Am 3. und 4. November fand in Berlin das „BarCampBerlin2“ statt. Es war die zweite Veranstaltung dieser Art in Berlin, nach dem ersten Berliner Barcamp vom 30. September bis zum 1. Oktober 2006 − von daher die „2“. Nur was bedeutet „Barcamp“, und was passiert auf einem „Barcamp“?
„Barcamp“ stellt eine neue Form von Konferenz dar, die für sonstige Konferenzen eher unkonventionelle Regeln aufweist, weshalb Barcamps auch als „unconferences“ bezeichnet werden. Unkonventionell ist zum Beispiel, wie die Beiträge organisiert werden: Am ersten Tag eines Barcamps begrüßen die Veranstalter die angereisten Teilnehmer, informieren knapp über Örtlichkeit und Zeitplan, um das Wort dann sogleich an die Gäste weiterzugeben. Jeder, der will, tritt dann vor und gibt allen kurz bekannt, wer spricht und zu welchem Thema er oder sie im Laufe der kommenden zwei Tage etwas vortragen oder erfahren möchte. Anschließend wird das jeweilige Vorhaben auf ein weißes Blatt Papier geschrieben und dieses an eine große Wand im Hauptraum geklebt, auf der die Tageszeiten und verfügbaren Räumen schon zweidimensional aufgetragen sind. Innerhalb weniger Minuten füllt sich die Wand auf diese Weise mit unterschiedlichsten Fragestellungen, und je nachdem, wie viele Teilnehmer gerade anwesend sind, dauert es kaum mehr als eine halbe Stunde, bis die Wand restlos voll ist (Photo: Oliver Berger).
Anschließend geht es unverzüglich los, die Menge verstreut sich, die einzelnen Räume werden aufgesucht, das „Barcamp“ beginnt sich warm zu laufen. In diesem Sinne werden Barcamps auch als „user generated conferences“ bezeichnet.
Dabei ist die Teilnahme an Barcamps kostenlos, ebenso wie Verpflegung, öffentliche Nutzung eines WLAN-Netzes (WiFi) und sonstiger Technik, wenngleich aufgrund der räumlichen Gegebenheiten in der Regel nur eine limitierte Teilnehmerzahl zugelassen wird. So waren in Berlin an den beiden Tagen rund 400 bzw. 300 Personen anwesend. Angemeldet hatten sich sogar 500, einschließlich einer zweistelligen Zahl ausländischer Besucher. Die Räumlichkeiten wurden übrigens gesponsort, wie auch alle anderen Leistungen durch Sponsoren finanziert worden waren.
Wendet man sich damit den Veranstaltern und Teilnehmern zu, herrschte augenscheinlich ein leichter Überhang an Männern von Anfang 20 bis Anfang 30, nur wenige waren deutlich jünger oder älter. Das Auftreten war betont locker, der Umgang unkompliziert, man duzte sich durchweg, die Vortragssprache war in Berlin, wegen der ausländischen Gäste, häufig Englisch und die Atmosphäre eine Mischung aus Seminar und Party.
Die Themen entstammten verschiedenen Bereichen, gemeinsam war jedoch allen die eine besondere Affinität zu Internet und neuen Medien, und die Kommunikation verläuft zumeist übers Twittern, weil es preisweiter ist als SMS. So wurden u.a. folgende Themen angeboten: „Web 2.0 und e-learning“, „Web to China“, „Typo 3 − Why the hype?”, „Enterprise 2.0”, „Future of Weblogs”, „Identity, Privacy & Open ID’, „‚The Next Web’, „Corporate Podcasting”, ‚Russian Web”, „Designing Websites for Devices”, „Sustainability Interfaces”, „Google Earth the Geo Browser”, „Lessons in Social Software”, „Foster International Barcamps”, „socialcamp”, „Commercial Communities” und vieles mehr.
Anwesend waren Start-up-Gründer, Programmierer, Systemadministratoren, Blogger, Podcaster, Wirtschaftsinformatik- und BWL-Studenten, ein bißchen Presse sowie einige Laien und Arbeitssuchende, weil Barcamps die Möglichkeit anbieten, Stellenangebote wie -gesuche durch eine Art Wandzeitung öffentlich zu machen.
Betrachtet man das „BarCampBerlin2“ nur für sich, gewissermaßen als isoliertes Ereignis, mag sich freilich die Frage stellen, aus welchem Grund darüber im Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen 4/2007 berichtet wird. Denn inhaltlich ging es in keinem Beitrag um soziale Bewegungen. Schaut man hingegen auf dieses Ereignis als Glied einer Kette gleicher Ereignisse, nämlich die Planung und Durchführung einer rasant steigenden Zahl von Barcamps seit 2005, dann kann dieses Ereignis durchaus − pars pro toto − als Ausdruck einer globalen sozialen Bewegung gesehen werden. Indes setzt dies voraus, daß ein solches Ereignis mit Hilfe geeigneter Erklärungsansätze in ein entsprechendes Umfeld eingebettet wird. Für eine solche Analyse genau dieses Ereignisses als „Brückenkopf“ einer sozialen Bewegung fortlaufend stattfindender Barcamps überall in der Welt bietet sich bewegungstheoretisch nun die Arbeit von Alberto Melucci an.
Latente Netzwerke und manifeste Mobilisierung
In dem Artikel „The Symbolic Challenge of Contemporary Movements“ von 1985 stellte Melucci ein Modell sozialer Bewegungen zur Diskussion, dessen Besonderheit darin zu sehen ist, daß soziale Bewegungen im Wesentlichen als „movement networks or movement areas as the network of groups and individuals sharing a conflictual culture and a collective identity“ verstanden wurden. Dabei schloß diese Definition „not only ‚formal’ organizations but the network of ‚informal’ relationships connecting core individuals and groups to a broader area of participants and ‘users’ of services and cultural goods produces by the movement” mit ein.
Im Zentrum dieses Ansatzes steht also das „submerged network” sozialer Bewegungen, konzipiert als ein „system of exchange (persons and information circulate along the network; some agencies, such as local free radios, bookshops, magazines provide a certain unity).” Freilich ist ein solches „submerged network“ für die allgemeine Öffentlichkeit zumeist unsichtbar, nur direkte Teilnehmer wissen darum, ansonsten bleibt dieses Netzwerk im Verborgenen. Ab und zu jedoch, mitunter sogar regelmäßig, kommt es zu verabredeten Zusammenkünften, man trifft sich an bestimmten Orten in größerer Zahl, und sei es nur für wenige Stunden, um durch direkte Interaktion die wechselseitige Bindung der Netzwerkmitglieder zu verstärken, sich besser kennenzulernen, auszutauschen und gemeinsame Aktionen zu unternehmen.
Melucci hat dieses ständige Wechselspiel zwischen Verstreutsein und Zusammenkunft nun treffend mit der Unterscheidung latency/visibility erfaßt. Der zeitliche, räumliche und soziale Normalzustand einer sozialen Bewegung ist demnach das eher unscheinbare Netzwerk der Aktivisten, Anhänger und Sympathisanten, zugänglich und erfahrbar nur für Eingeweihte. In gewissen Abständen transformiert sich dieses Netzwerk jedoch in eine auch von außen sichtbare Form, die dann als soziale Bewegung in Bewegung beobachtet und beschrieben wird, wie man hier sagen könnte.
Social Software und Barcamp-Szene
Genau diese Phänomenologie trifft nun auch auf die Barcamps zu. Entstanden 2005 als (Gegen)Bewegung zu den Foo Camps, einer Veranstaltungsreihe, an der nur ‚Friends of (Tim) O’Reilly’ (daher die Abkürzung „Foo“), einem Open Source-Pionier aus der San Francisco Bay Area, teilnehmen konnten , sehr elitär gehalten und nur per persönlicher Einladung durch Tim O’Reilly zugänglich für Internetvordenker und Erfinder, hat sich diese populäre Version von Foo Camps wie ein Lauffeuer rund um die Welt verbreitet. Noch 2005 fanden nach dem ersten Barcamp in Palo Alto Ende August weitere Barcamps in Amsterdam, Seattle, Toronto und Paris statt, 2006 waren es schon 90 Barcamps weltweit, darunter in Amsterdam, Baganlore, Berlin, Dharamsala, Durban, Hamburg, Köln, Krakau, London, Nürnberg, Shanghai, Turin, Wien und Zürich, und dieses Jahr beläuft sich die Zahl schon auf 180 Barcamp-Treffen, und bis zum Jahresende folgen noch weitere 12 Treffen, die allesamt weltweit stattfinden. Und die Planungen für das nächste Jahr sind schon im Gange.
Dabei sind diese Barcamps immer nur Zwischenstationen, zumeist lokal organisiert. Der thematische Fokus liegt auf der Nutzung neuer Medien und „Social Software“, bei der die Kommunikation unter den aktiven Nutzern einer Plattform im Vordergrund steht, und es ist gerade diese „Social Software“, die es gestattet, daß Barcamp-Teilnehmer zwischen den Barcamps in Kontakt miteinander bleiben − obgleich es sich eigentlich gerade umgekehrt verhält: In der Regel beobachten sich Barcamp-Teilnehmer über das Internet, man kennt sich oft schon vor einem Barcamp-Treffen, wird mit der Zeit neugierig aufeinander und sucht dann auf Barcamps die Nähe vertrauter Internetpartner. Hinzu kommt, daß Barcamps einzigartige Möglichkeiten bieten, sich über konkrete Projekte und Ideen auszutauschen:
Die besondere Atmosphäre auf Barcamps wird unterstützt durch acht Regeln, deren Beachtung strikt einzuhalten versucht wird. Diese Regeln lauten:
1st Rule: You do talk about Bar Camp.
2st Rule: You do blog about Bar Camp.
3st Rule: If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot.
4st Rule: Only three word intros.
5st Rule: As many presentations at a time as facilities allow for.
6st Rule: No pre-scheduled presentations, no tourists.
7st Rule: Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot.
8st Rule: It this is your first time at BarCamp, you HAVE to present. (Ok, you don’t really HAVE to, but try to find someone to present with, or at least ask questions and be an interactive participant.)
Barcamps fungieren somit als regelmäßige Treffpunkte der Barcamp-Szene, sie repräsentieren eine sehr beliebte, ausschließlich durch diese Szene geprägte Veranstaltungsform, die nicht nur als Begegnungschance, Diskussionsforum und Messe dient, sondern dadurch auch zur Bildung und Stabilisierung der kollektiven Identität dieser Szene beiträgt.
Sicher ist es problematisch, die Einheit dieser Internet- und Barcamp-Szene als soziale Bewegung zu beschreiben, wenn dafür die Gegebenheit einer „conflictual culture“, wie bei Melucci und allen anderen Bewegungsforschern angelegt, als conditio sine non qua gesetzt wird. Denn das Konfliktpotential auf Barcamps ist vergleichsweise gering und in der Mehrheit nicht auf Protest gegen gesellschaftliche Verhältnisse gerichtet, zumindest nicht explizit (besondere Aufmerksamkeit wird hingegen Themen wie Datenschutz, Copyright und informationelle Selbstbestimmung entgegengebracht).
Wenn man hiervon aber Abstand nimmt und etwa an kulturorientierten Bewegungen denkt, wie die Terminologie von Joachim Raschke („Soziale Bewegungen“ von 1985) lautet − beispielsweise die Alternativbewegung („Wer soll das alles ändern. Die Alternativen der Alternativbewegung“ von Joseph Huber 1981) −, dann sind die feststellbaren Parallelen und Gemeinsamkeiten doch erstaunlich. Und es ist nicht einmal erwiesen, daß der Aktionismus dieser Szene dereinst nicht doch noch politische Auswirkungen zeitigen wird, man denke nur an Moveon.Org oder Free Burma! .
Wie dem auch sei: Mit der Entstehung und weltweiten Verbreitung von Barcamps ist nicht nur eine neue Konferenzform aufgetaucht, sondern mehr noch eine Szene sichtbar geworden, die in ihrer Kommunikationsweise, ihrem Lebensstil, ihrer Weltanschauung durchaus Ansätze aufweist, um von einer sozialen Bewegung zu sprechen, wie Franz Patzig dies getan hat. Möglicherweise handelt es sich bei der Barcamp Bewegung ja auch nur um ein vorübergehendes Phänomen, so wie bei allen anderen Bewegungen. Doch oder gerade wenn selbst diese Parallele noch zutreffen sollte, wäre es vielleicht bedenkenswert, trotz gewisser Schwierigkeiten, einen solchen, vermeintlich völlig unpolitischen Projekt- und Lebenszusammenhang wie die Social Software Szene als soziale Bewegung zu akzeptieren, sich einmal näher mit diesem Phänomen zu befassen. Warten wir’s ab.
(Siehe auch das Themenheft „Neue Bewegungen im Internet?“ des Forschungsjournals Neue Soziale Bewegungen, Heft 2, Juni 2006)

[...] Zum Artikel geht es hier. [...]
[...] Facetten der derzeitigen BarCamp-Bewegung beleuchten aktuell auch zwei Blogger, die unterschiedlicher kaum einen Blick auf die Unkonferenzen werfen könnten: Dr. Kai-Uwe Hellmann ist Soziologe und hat sich als solcher den Besuchern eines BarCamp gewidmet. Heraus kam seine soziologische Sicht auf die BarCamp Bewegung. [...]
Guter laaanger Blogpost, echtes oldschool-blogging =)
Danke vielmals und unbedingt mal bei den „Hardblogging scientists“ melden!
Dazu einige ad-hoc Gedanken, die so oder ähnlich seit längerem rauswollen (streng unwissenschaftlich, persönlich und beta):
Manche mögen Barcamper, die dazugehörigen Blogger und Web 2.0-Fans als naiv oder wahlweise profilierungssüchtige „Deppen“ bezeichnen, die Teilnehmer sind gegen solche Titulierungen immun und freuen sich über gewonnenes Wissen, frische Ideen und wertvolle Kontakte.
Vielleicht bleibt das von Webthemen geprägte Barcamp tatsächlich bald nicht mehr unter der Wahrnehmungsgrenze der breiten Öffentlichkeit, verliert dadurch wohlmöglich auch etwas von seinem Charme, Tendenzen dahin werden immer öfter beklagt. Einen „Markt für Unkonferenzen“ wünsche ich mir aber keinesfalls. (s. auch http://blog.doubleslash.de/2007/12/17/grunes-licht-fur-web-20-konferenz-am-bodensee-in-friedrichshafen)
Einerseits gibt es daher ein aktives Gegensteuern innerhalb der Szene (nach den Motti
„Keep it real“, „Back to the roots“), andererseits ist genauso zu beobachten, dass der immanenten, freien, offenen und alle „Wollenden“ begrüßenden Entwicklung jedweder Raum gelassen wird. Alle Locations, Session-Themen, Teilnehmer und Motivationen sind denkbar.
Denn eines ist sicher: Zeitgemäße und drängende Themen, die mit dem Optimismus und dem Einsatz von „Barcampern“ behandelt werden sollten, gibt es genügend, natürlich sowohl web-zentriert als auch den „anderen“ Alltag betreffend: Umwelt, Energie, Politik, Wein uswusfetcpp.
Noch zwei Buchtipps:
In ihrem Buch „The Starfish and the Spider“ veranschaulichen Beckstrom/Brafman in eingängige Schreibe (habe nur die englische Orginalfassung gelesen, eine deutsche Übersetzung „Der Seestern und die Spinne“ ist auf dem Markt) die treibenden Kräfte und Erfolge von Untergrundbewegungen. Der bekennende Barcamper kann hier viele Parallelen entdecken …
„Wikinomics“ von Don Tapscott. Hier geht es, sehr viel komplexer und auch tiefgründiger behandelt, um den wachsenden ökonomischen Einfluss einer neuen Generation von Menschen, Tools und Medien. Sehr 2.0.
Oder viel simpler: „Einfach machen!“ (Franz Patzig)
Und schön wäre doch: Barcamp – The newschool!
Vielen Dank für diesen Comment. Ehrlicherweise muß ich zugeben, daß ich hier weniger „echtes oldschool-blogging“ betreibe, zuviel der Ehre sozusagen, als vielmehr „social science light„, immerhin betreibe ich diese „virtuelle Wandzeitung“ aus wissenschaftlichen Motiven.
Aber zur Sache selbst noch: Eine „Profanisierung“ oder Veralltäglichung der Barcamp-Szene, wie Religionssoziologen diesen Umschlag von Esoterik in Exoterik nennen, wenn’s also eine allgemeine Mode wird, auf Barcamps aufzukreuzen, ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Entscheidend wird dann sein, wie die Balance zwischen Eso- und Exoterik gewahrt wird, wie der „harte Kern“ sich verhält, wie das „submerged network“ mit diesem Aufmerksamkeits- und Publikumsschub umzugehen sich in der Lage zeigt.
Und nicht zuletzt: Wenn die Bewegungsthese zutreffen sollte, hat jede Mobilisierungswelle ihren Zenith, den sie unweigerlich überschreiten wird, um danach erst einmal wieder in der Versenkung zu verschwinden. Die Wiedergeburt einer solchen sozialen Bewegung erfolgt dann im „Untergrund“, fern der Medien, in kleinen Kreisen, und was dann zu erwarten ist, gleicht einer engagierten „back to the roots“-Dynamik, und das heißt im Falle von Barcamps: Wiederaufnahme der FooCamp-Tradition: exklusiv, nur per Einladung, elitär etc. etc. – und die Regeneration/Resurrektion beginnt von neuem.
[...] gibt es drüben auf Medienrauschen. Dr. Kai-Uwe Hellmann hat sich an einer interessant zu lesenden soziologischen Einordnung der “BarCamp-Bewegung” versucht und Don Alphonso stößt in der Blogbar zu Recht eine [...]
[...] Liste mit Terminen von BarCamps in Deutschland gibt es bei Medienrauschen. Dr. Kai-Uwe Hellmann skizziert in einem Blogbeitra, worum es bei BarCamps geht, wo die Idee herkommt, wie die Camps [...]
Da wir uns auf dem Barcamp Berlin ja ein ganze Weile über diese Thematik unterhalten haben, fand ich es sehr interessant, „zufällig“ über dieses Posting zu stolpern, das mir sehr gut gefällt und im Endeffekt einen Großteil unserer Konversation widerspiegelt. Mir gefällt das Wissenschaftlich-Analytische, und ich würde mich freuen, wenn wir uns demnächst mal wieder begegnen – ich bin als Quoten-Frau ja leicht zu finden
[...] ist ein wildes Treffen von Blog-Autoren, Bloggern, die sich zu etwas versammeln, was sie “Unkonferenz” nennen. [...]