Das Internet als Dritter Ort?
27. November 2007 von Dr. Kai-Uwe Hellmann
1909 veröffentliche Henry James “The Great Good Place”, eine Kurzgeschichte, deren Titel Vorlage war für die gleichnamige Studie von Ray Oldenburg 1989. In dieser Studie - man könnte auch sagen: Philippika und Pamphlet in einem - befaßte Oldenburg sich mit dem Verschwinden bestimmter, öffentlich zugänglicher Plätze in den USA, die seiner Auffassung nach für Communities aller Art von entscheidender Bedeutung sind. Man lese nur den Untertitel:
Cafés, Coffee Shops, Bookstores, Bars, Hair Salons and other Hangeouts at the Heart of a Community”
Oldenburg nannte solche Treffpunkte “third places”, neben und zwischen dem eigenen Zuhause als “first place” und der Arbeit als “second place”, und begriff sie als unverzichtbare Verbindungsglieder, deren privilegierte Aufgabe es ist, zwischen Individuum und Gesellschaft zu vermitteln, und die zugleich ein „soziales Zuhause“ anbieten, wo man sich jenseits von Familie und Arbeitsplatz in Anwesenheit von anderen aufgehoben und geborgen fühlen kann.
Aufgrund zahlreicher Fehlentscheidungen US-amerikanischer Stadtplaner („terrible costs of suburban development”) wurde beim unaufhaltsamen Wildwuchs der Vorstädte jedoch versäumt, entsprechende Vorkehrungen für die Verbreitung Dritter Orte zu treffen. Statt dessen gibt es heutzutage überwiegend „suburbias“ ohne solche „third places“. Und was an Treffmöglichkeiten übrig geblieben ist, erfüllt oftmals nicht die zwei basalen Voraussetzungen Dritter Orte: räumliche Nähe (”walking”) und Gelegenheit zum Gespräch (”talking”):
The preferred and ubiquitous mode of urban development is hostile to both walking and talking. In walking, people become part of their terrain; they meet others; they become custodians of their neighborhoods. In talking, people get to know one another; they find and create their common interests and realize the collective abilities essential to community and democracy.”
Vor diesem Hintergrund stellt Oldenburgs Studie auch nicht bloß eine schlichte Bestandsaufnahme, sondern mehr noch Philippika und Pamphlet zugleich dar, weil Oldenburg mit klarer Diktion („America goes from bad to worse“) eine Entwicklung in den USA anprangert, die gravierende Probleme für das zivile Leben in den USA aufweist.
Denn ohne Dritte Orte fehlt der Ausgleich für den Streß des Alltags:
Our urban environment is like an engine that runs hot because it was designed without a cooling system.”
Hinzu kommen die enorme Mobilität und Automobilsierung der Amerikaner, der übergroße Einfluß des Fernsehens und der Werbung („Advertising, in its ideology and effects, is the enemy of an informal public life. It breeds alienation.”) und nicht zuletzt die Hypertrophie des Konsumismus, wie er sich besonders deutlich in der landesweiten Verbreitung von Shopping Malls, den „Cathedrals of Consumption“ zeigt.
To our considerable misfortune, the pleasures of the city have been largely reduced to consumerism.”
Man versorgt sich zwar mit allerlei Luxus, insbesondere bei der Ausstattung der eigenen Wohnräume, bei denen alles bedacht scheint („spacious enough, entertaining enough, comfortable enough, splendid enough”), doch leistet solcher Luxus nicht, worauf es mindestens ebenso ankomme: die Chance für lose Kontakte zu anderen jenseits von Heimstatt und Arbeitsplatz.
What urban life increasingly fails to provide, and what is so much missed, is convenient and open-ended socializing − places where individuals can go without aim or arrangement and be greeted by people who know them and know how to enjoy a little time off.
Von daher bringt Oldenburg eine Art Anklage vor, vehement, mit Nachdruck und großem rhetorischem Geschick, verbunden mit einem engagierten Plädoyer („a sense of urgency”) für einschneidende Veränderungen, um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten:
Like an attorney-at-law, I am defending a most worthy client who may be facing oblivion and doing so in a language the jury can understand.”
Dabei macht Oldenburg aus seinem Engagement keinen Hehl:
I have admitted my bias − I am for the third place; I am convinced that the association met within is good for society and individuals.”
Überdies bringt er unmißverständlich zum Ausdruck, daß, wenn man sich daran machen würde, die Verhältnisse zu ändern, es wenig empfehlenswert sei, sich dabei einem bloßen Romantizismus hinzugeben:
Before the core settings of an informal public life can be restored to the urban landscape and reestablished in daily life, it will be necessary to articulate their nature and benefit. It will not suffice to describe them in a mystical or romanticized way such as might warm the hearts of those already convinced.”
Nur was haben „third places“ im Sinne von Ray Oldenburg mit „commercial communities“ zu tun?
Analyse
Der Sinnzusammenhang wird recht deutlich, wenn man sich eine Reihe von Zitaten anschaut, deren schlichte Präsentation und anschließende Interpretation aufzeigen können, worin ein solcher Zusammenhang besteht.
1. Zunächst kann man auf die direkten Funktionen aufmerksam machen, die Oldenburg mit Dritten Orten verbindet. Hier ergeben sich mehrere Optionen.
1.1 Zunächst zeichnen sich Dritte Orte durch eine äußert geringe Zutrittsschwelle aus: Beinahe jeder kann sie betreten, sie sind hochgradig „inclusive“, und weil Dritte Orte oftmals als „Ports of Entry“ zur jeweiligen Community fungieren, die sich an solchen Dritten Orten trifft, sind damit schon erste Schritte der Vergemeinschaftung getan.
Zudem weisen Dritte Orte eine relativ hohe Toleranzschwelle auf. Man verfügt dort über eine besondere „freedom to be“ und „freedom of expression“, wie sie anderswo so kaum anzutreffen sind, was den Zutritt und die Selbstdarstellung für Fremde ungemein erleichtert.
1.2 Diese besonderen Freiheitsgrade Dritter Orte gelten nun in mehrfacher Hinsicht.
So beschreibt Oldenburg Dritte Orte als „neutral ground“, als „mixer“ und „leveller“, die Generationen ebenso übergreifen wie Schichten. Sie sorgen dafür, daß soziale Unterschiede kaum noch ins Gewicht fallen („discourage pretention“). Positiv formuliert heißt das, daß Dritte Orte ein „broader fabric of nonpretention“ darstellen, was nicht zuletzt durch die eher unaufwendige („plain“, „unimpressive“) Gestaltung Dritter Räume erreicht wird.
1.3 Aufgrund des Egalitätsprinzips, das Dritte Orte prädestiniert, sind Experten nicht wohl gelitten. Vielmehr herrscht eine Art Amateurstatus vor.
Amateurism is encouraged in third places and this, also, lends to the joys of association there.”
Dies zeigt sich u.a. auch darin, daß wechselseitige Hilfeleistung und Solidarität an Dritten Orten recht verbreitet sind, bis hin zu rudimentären Formen der Arbeitsteilung:
In true communities there are collective accomplishments. People work together and cooperate with one another to do things which individuals cannot do alone. Though much of this kind of effort is informal, it nonetheless requires a general understanding of who can do what; of the skills, abilities and attitudes of those in the neighborhood. Third places serve to sort people according to their potential usefullyness in collective undertakings.”
Übrigens macht dieser Umstand auch deutlich, daß Dritte Orte, wie Communities generell, bei weitem nicht so homogen und geschlossen sind, wie sie von außen erscheinen mögen:
third place groups often seem more homogeneous and closed to outsiders than they are.”
1.4 Ein wesentlicher Reiz Dritter Orte ist ferner darin zu sehen, daß sie „fun“ bieten und eine „entertainment function“ haben. Oldenburg spricht in diesem Zusammenhang auch von einem „playful mood“, der von Dritten Orten ausgehe:
The persistent mood of the third place is a playful one.“
Überdies zeichnen sich Dritte Orte bei aller Ritualistik dadurch aus, daß sie eher „unplanned, unscheduled, unorganized, and unstructured” ablaufen. Dem Zufall fällt somit eine nicht unbedeutende Rolle zu, wenn es um die Attraktivität Dritter Orte geht.
Aus diesem Grund betont Oldenburg auch, daß „novelty“ eine herausstechende Eigenschaft Dritter Orte sei:
Novelty in third place conversation is lent by the predictable changes but unpredictable direction that is always takes.”
1.5 Im Zentrum Dritter Orte steht aber die Kommunikation, oder wie Oldenburg auch sagt: die „conversation“ als Hauptaktivität:
Within these places, conversation is the primary activity and the major vehicle for the display and appreciation of human personality and individuality.”
Dabei geht Oldenburg sogar soweit, Dritte Orte als „intellectual foren” zu bezeichnen. Ob und inwieweit dies auf Dritte Orte in der Regel zutrifft, kann hier offenbleiben. Viel bedeutsamer ist, und dies nimmt das Amateurfreundliche Dritter Orte wieder auf, daß Kommunikation an Dritten Orten, was auch immer zur Diskussion steht, als zeitlich, sachlich und sozial offener Prozeß wahrgenommen, erlebt und behandelt wird:
Third place conversation is typically engrossing. Consciousness of conditions and time often slips away amid its lively flow.”
1.6 Eine weitere, gewiß nicht mehr überraschende Eigenschaft Dritter Orte besteht darin, daß über sie eine Zugehörigkeit („belonging“) zur eigentlichen weiteren Community gelingt.
Dabei betont Oldenburg einen Unterschied zwischen Freundschaft und Mitgliedschaft (”affiliation”) zu einer solchen Community:
Even the best of personal friends are often unavailable. One of the great advantages of the informal affiliation of the third place is the routine, daily steadiness of the friendly association it affords.”
Im Endeffekt lautet die Botschaft Dritter Orte an Dritte und selbst Fremde daher auch:
A fraternity exists here. Love me, love my pal. Lighten up lads, I’m here to enjoy myself. Join in!”
1.7 Man kann diesen Aspekt der “affiliation” sogar noch ein Stück weiter denken. Oldenburg spricht nämlich von „socializing“ im allgemeinen Sinne, und daß Dritte Orte „pure sociability” ermöglichen. Dies hat sicher damit zu tun, daß Dritte Orte dazu beitragen, daß „everybody knows just everybody”.
Mehr noch aber scheint erwähnenswert, daß Oldenburg Dritte Orte als „fundamental institutions of mediation between the individual and the larger society“ charakterisiert, und daß sie ein „optimal staging of selves and sociability“ beinhalten.
Hinzu kommt, daß Dritte Orte ihre volle Qualität erst erreichen, wenn sich eine bestimmte „kind of trust“ zwischen den regelmäßigen Mitgliedern ausgebildet hat, wobei „this kind of trust grows with each visit.”
1.8 Doch damit nicht genug. Denn Dritte Orte eignen sich auch als „a therapy center“. Dies hat zweifelsohne mit der „freedom to be“ und „active expression of personality“ zu tun, die unter Punkt 1.2 schon Erwähnung fanden, aber auch mit der Tatsache, daß an Dritten Orten besonders oft gelacht wird, weil Lachen, so Oldenburg, zur Entspannung beitrage, Problemdruck abbaue, oder einfach die Gelegenheit biete „let off steam“.
1.9 Schließlich sind Dritte Orte nicht nur reine Bindeglieder zwischen Privat- und Berufsleben, sondern Orte, wo man sich selbst auf eine Weise zuhause fühlt, wie dies selbst zuhause kaum gelingen will:
Aye, there’s the rub − the third place is often more homelike than home.”
Ob und inwieweit dies eine Regel ist, bliebe noch zu klären. Doch offenbar treten Dritte Orte damit in ernsthafte Konkurrenz zu den jeweiligen Ersten Orten, was sie weiter aufwertet.
2. Kommt man nach dieser Auflistung unterschiedlicher Funktionen Dritter Orte auf ihre Organisation zu sprechen, so ist ein Moment besonders hervorzuheben: die Rolle der “regulars“, d.h. jener, die regelmäßig da sind und ihrer regelmäßigen Anwesenheit wegen nicht nur eine gewisse personale Kontinuität bieten, sondern auch über eine besondere Autorität verfügen:
Third places are dominated by their regulars but not necessarily in a numerical sense. It is the regularsm whatever their number on any given occasion, who feel at home in a place and set the tone of conviviality. It is the regulars whose mood and manger provide the infectious and contagious style of interaction and whose acceptance of new faces is crucial. The host’s welcome, though important, is not the one that really matters; the welcome and acceptance extended on the other side of the bar-counter invites the newcomer to the world of third pace association.”
Dabei sind es auch diese “regulars”, die der eigentliche Grund dafür sind, daß überhaupt jemand kommt, und nicht die Veranstalter, etwa der Wirt einer Kneipe. Nicht daß die Funktion des Wirtes deswegen nur geringgeschätzt werden könne, keineswegs. Doch die Vitalität und Attraktivität Dritter Orte rühren letztendlich von den „regulars“ her:
What attracts the regular visitor to a third place is supplied not by management but by the fellow customers. The third place is just so much space unless the right people are there to make it come alive, and they are the regulars. It is the regulars who give the place its character and who assures that on any given visit some of the gang will be there.”
3. Von den „regulars” geht nun auch etwas aus, was Communities im allgemeinen nachgesagt wird: soziale Kontrolle.
The third place, where it remains, exercises its measure of control in community life.
Denn Dritte Orte besitzen eigene Regeln („rules“) des Redens und Benehmens, sie fungieren praktisch als „agencies of control“, bis zu dem Punkt, daß sie als Substitute für die Polizei agieren.
Third places are a force for decency both within and beyond the happy groups who gather at them. They bring out the best in people as though it were a requirement of belonging.”
Schließlich spricht Oldenburg auch vom “monitoring”, das durch Dritte Orte wahrgenommen würde, was am Ende auf eine Kombination von Überwachen und Strafen hinausläuft:
It is the substantial numbers of average people who provide the ‘natural surveillance’ necessary to the control of street life.”
Freilich sind Dritte Orte nicht in erster Linie Kontrollagenturen, dies wäre ein grobes Mißverständnis. Angemessener dürfte sein, sie als multifunktionale Einheiten zu begreifen.
4. So dürfen zwei weitere Aspekte nicht fehlen, die für Dritte Orte bedeutsam sind: Aneignung und Protest. Denn die Mitglieder Dritter Orte neigen schnell dazu, solche Orte, die, obgleich öffentlich zugänglich, doch häufig in Privatbesitz sich befinden, sich selber anzueignen und für sich in Besitz zu nehmen („appropriation”). Zwar hat dies zunächst nicht mehr als symbolisch-emotionale Bedeutung, formal bleibt ja alles beim Alten. Doch praktisch können daraus Konflikte entstehen, auch mit den Betreibern solcher Etablissements.
Hinzu kommt, hierauf legt Oldenburg besonderen Wert, daß Dritte Orte oftmals auch „the opportunity to question, protest, sound out, supplement, and form opinion locally and collectively” bieten, Dritte Orte mithin nicht nur unpolitisch sind, per se vielleicht, aber nicht unbedingt in den praktischen Folgen dessen, was sich an ihnen durch Gruppendynamik und Community-Evolution ereignen mag. Insofern beherbergen Dritte Orte mitunter auch demokratische Prozesse:
It is in such places, more than any others, where the democratic process survives. It is in the local diner, tavern, or coffee shop that those who face common problems find their common ground, give substance and articulation to group sentiment, and offer social support to one another.
5. Kommen wir damit zum letzten Punkt, der Frage nach der Verträglichkeit von Community und Commerce. Hierzu konstantiert Oldenburg lapidar: „Finally, third places may serve as offices.”
Doch gleichzeitig betont Oldenburg auch, daß
the pecuniary benefits are secondary. Help, advice, and financial savings are incidental and so not account for the formation of third place circles or their sustaining appeal.”
Und nimmt das Kommerzielle sogar überhand, bedeutet das früher oder später den Tod jeder Community, die an solchen Dritten Orten sich manifestiert. Dies gilt insbesondere, wenn ein Dritter Ort zu einem Treffpunkt für viele wird, die mit der eigentlichen Community nichts am Hut haben:
When people consider the establishment the ‘in’ place to be seen, commercialism will reign. When that happens, an establishment may survive; it may even thrive, but it will cease to be a third place.”
Zwischenfazit
Zusammenfassend kann nun gesagt werden, daß Dritte Orte eine ganze Reihe von Qualitäten aufweisen, wie das „levelling, primacy of conversation, certainty of meeting friends, looseness of structure, and eternal reign of the imp of fun“, die sie zu einer einzigartigen Einrichtung unserer Gesellschaft machen, so Oldenburg:
The third place is largely a world of its own making, fashioned by talk and quite independent of the institutional order of the larger society.”
Und dabei liegt sein Augenmerk besonders auf der Funktion Dritter Orte als „bedrock of commuity life“:
At the risk of sounding mystical, I will contend that nothing contributes as much to one’s sense of belonging to a community as much as ‘membership’ in a third place.”
Von daher rührt auch die Betroffenheit und Empörung Oldenburgs, wenn er auf den unaufhaltsamen, durch Tätigkeit wie Untätigkeit verursachten Schwund Dritter Orte zu sprechen kommt, weil es ohne Dritte Orte keine funktionierenden Communities geben kann, so sein kausaler Kurzschluß.
Schaut man sich die Eigenschaften Dritter Orte jedoch in der Summe an, wird man frappierend feststellen können, daß vieles von dem, was Oldenburg nur Dritten Orten zugute hält, inzwischen auch im Internet anzutreffen ist oder vom Internet erwartet wird. Das Internet scheint sich somit als ein funktionales Äquivalent für Oldenburgs Dritte Orte anzubieten, oder verkürzt gesprochen: Das Internet selbst ist zu einem (virtuellen) Raum für Dritte Orte geworden!
Trifft dies zu, wo, für wen und weshalb und was folgt daraus?
(Eine dieses Thema betreffende, unterhaltsam formulierte “Story” findet sich bei Wally Bock (”Christmas, Communities, and Cyberspace“), an wissenschaftlicher Literatur ist u.a. der Beitrag “Computer-mediated communication as a virtual third space: building Oldenburg’s great good place on the world wide web” von Charles Soukup (2006) in new media & society, Vol. 8, No. 3, S. 421-440 empfehlenswert.)

[...] ähnlich wie bei Ray Oldenburgs Dritten Orten denkbar, hat sich inzwischen ja eine Metamorphose dessen ereignet, was Korczak die “Rückkehr [...]
[...] aussterben, daß sich traditonelle Nachbarschaftstreffen nicht mehr etablieren können, wie auch Ray Oldenburg es in “The Great Good Place” festgestellt hat, und sich statt dessen neue Formen der [...]