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Archive for the ‘Community’ Category

By Sam Gerstenzang, founder at Boulton Watt LLC

The most recent reddit rebellion has quieted down but it’s not the end. Online communities have a history of rebellion spanning over 30 years (my former employer, Imgur, had its own rebellion complete with homepage takeover a few weeks ago) but Reddit is the largest collective identity online community the world has ever seen. This makes it a fascinating experiment in community governance and commercialization. No rebellion repeats itself exactly, but they do rhyme. (mehr …)

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Unternehmen profitieren nicht vom Web 2.0

Eine neu veröffentlichte empirische Studie von Professor Dr. Christian
Zich, Marketingexperte an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD),
zeigt die ernüchternde Realität des Marketingpotenzials von sozialen
Netzwerken: Fanpages verbessern das Image von Unternehmen nur geringfügig
und eigenen sich nicht wirklich als Verkaufskanal. Zusammenfassend stellt
der Marketingexperte fest, dass es die Betreiber von Fanpages nicht
schaffen, die Einstellungen zur Marke/zum Unternehmen bzw. das
Kaufverhalten im gewünschten Sinne zu beeinflussen und das vorhandene
Potenzial völlig unzureichend ausschöpfen.

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In der FAZ vom 17. Januar 2015 greift Melanie Mühl den aktuellen Instagram-Hype bei Jugendlichen auf. Sie bedient sich dafür, zwecks Veranschaulichung, einer gewissen Lara und zeigt an ihr und ihren Motiven auf, welche Bedeutung solchen Plattformen für Jugendliche zukommt. Die Nachfrage nach Instagram ist dabei relativ neu, die damit verbundene Abkehr von Facebook ebenfalls, aber die Motive der Jugendliche sind es nicht – nicht wirklich zumindest.

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A venture into the discursive practices of community building

Conceptions of community were at the heart of inter- and post-war discourses of (re)construction, both in communist Eastern Europe and the democratic West. Building on political and scientific discourses of community-building, and infused by the traumatic ruptures in (local) society during the Second World War, the idea of creating and sustaining social coherence became a shared consensus. At various levels, and referring to a variety of collectives, ‚community‘ – Gemeinschaft, gemeenschap, communauté etc. – was perceived as imperative for stability, prosperity and welfare. This conference addresses the various discourses and conceptions of community in Europe in from the end of the First World War up until the late 1960s from a multilevel perspective – local, national and transnational – and through a focus on communicative practices. The latter refers to the embeddedness of community discourse in language, but also takes into account how this discourse is – performatively – acted out in social and politico-administrative practices.

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Die Folge dieser Entwicklung ist, daß auf Grundlage der drei Merkmale „shared consciousness of kind“, „rituals and traditions“ und „moral responsibility“ – so undifferenziert, wie sie konzipiert wurden, und angesichts sehr schwacher empirischer Belege – nicht ausgeschlossen werden kann, daß bei den untersuchten Phänomenen jedes in der 9-Felder-Matrix aufgeführte Sozialgebilde tendenziell involviert sein könnte. Es fehlt schlichtweg die eindeutige Diskriminierbarkeit. Dabei bietet sich, studiert man die erwähnten Quellentexte aufmerksamer, von den „Brand Community“-Beiträgen ganz zu schweigen, ein Ausweg an, der dem Charakter dessen, was hier jeweils mit „brand community“ gemeint wird, in der Regel wohl am nächsten kommt. Denn an Stelle des „community“-Begriffs wird dem „network“-Begriff viel öfters der Vorzug gegeben.

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Wendet man sich vor diesem Hintergrund der „Brand Community“-Forschung zu, die inzwischen eine beachtliche Größe und Dynamik gewonnen hat, wäre nunmehr zu prüfen, ob und inwieweit der jeweils untersuchte Gegenstand in all diesen Studien dem entspricht, was hier als Idealtypus der Gemeinschaft skizziert wird, oder präziser formuliert: Es wäre zu prüfen, wie weit dieser Gegenstand vom Idealtypus notwendigerweise abweicht. Hierzu müßte, würde man ganz systematisch vorgehen, jeder einzelne Beitrag daraufhin begutachtet werden. Dies dürfte den hier gesetzten Rahmen wohl sprengen.

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Schaut man sich das letzte Jahrzehnt des zurückliegenden Jahrhunderts an, wird man feststellen können, daß der „Community“-Begriff eine erstaunliche Renaissance erfahren hat. Gemeinsamer Bezugspunkt vieler Beiträge war die Annahme eines Nullsummenspiels zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft: Weitet sich Gesellschaft aus, dann auf Kosten von Gemeinschaft. Einschlägig geworden sind die Studien von Ray Oldenburg, Amitai Etzioni und Robert Putnam, in denen durchweg der Niedergang des nordamerikanischen Gemeinwesens beklagt wurde.

Damit war der Boden für eine „Brand Community“-Forschung, die genau aus diesem Dilemma einen Ausweg versprach, gewissermaßen bereitet, und sie kam zur rechten Zeit. Denn eine nachhaltige Wiederbelebung gesellschaftsweiter Vergemeinschaftungsformen, sofern sie durch äußere Bedrohung nicht bloß oktroyiert werden, zeichnete sich keineswegs ab – statt dessen ideologische Grabenkämpfe, wie sie kurz darauf unter George W. Bush wahre Urstände feierten.

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