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Archive for the ‘Gemeinschaft’ Category

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Forschergruppe
„Gewaltgemeinschaften“ mit Sprecherrolle in Kassel für weitere drei Jahre.
Untersucht werden Regeln, Praktiken und Dynamiken von Gruppen, die sich
durch Gewaltausübung definieren.

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Die Folge dieser Entwicklung ist, daß auf Grundlage der drei Merkmale „shared consciousness of kind“, „rituals and traditions“ und „moral responsibility“ – so undifferenziert, wie sie konzipiert wurden, und angesichts sehr schwacher empirischer Belege – nicht ausgeschlossen werden kann, daß bei den untersuchten Phänomenen jedes in der 9-Felder-Matrix aufgeführte Sozialgebilde tendenziell involviert sein könnte. Es fehlt schlichtweg die eindeutige Diskriminierbarkeit. Dabei bietet sich, studiert man die erwähnten Quellentexte aufmerksamer, von den „Brand Community“-Beiträgen ganz zu schweigen, ein Ausweg an, der dem Charakter dessen, was hier jeweils mit „brand community“ gemeint wird, in der Regel wohl am nächsten kommt. Denn an Stelle des „community“-Begriffs wird dem „network“-Begriff viel öfters der Vorzug gegeben.

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Wendet man sich vor diesem Hintergrund der „Brand Community“-Forschung zu, die inzwischen eine beachtliche Größe und Dynamik gewonnen hat, wäre nunmehr zu prüfen, ob und inwieweit der jeweils untersuchte Gegenstand in all diesen Studien dem entspricht, was hier als Idealtypus der Gemeinschaft skizziert wird, oder präziser formuliert: Es wäre zu prüfen, wie weit dieser Gegenstand vom Idealtypus notwendigerweise abweicht. Hierzu müßte, würde man ganz systematisch vorgehen, jeder einzelne Beitrag daraufhin begutachtet werden. Dies dürfte den hier gesetzten Rahmen wohl sprengen.

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Schaut man sich das letzte Jahrzehnt des zurückliegenden Jahrhunderts an, wird man feststellen können, daß der „Community“-Begriff eine erstaunliche Renaissance erfahren hat. Gemeinsamer Bezugspunkt vieler Beiträge war die Annahme eines Nullsummenspiels zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft: Weitet sich Gesellschaft aus, dann auf Kosten von Gemeinschaft. Einschlägig geworden sind die Studien von Ray Oldenburg, Amitai Etzioni und Robert Putnam, in denen durchweg der Niedergang des nordamerikanischen Gemeinwesens beklagt wurde.

Damit war der Boden für eine „Brand Community“-Forschung, die genau aus diesem Dilemma einen Ausweg versprach, gewissermaßen bereitet, und sie kam zur rechten Zeit. Denn eine nachhaltige Wiederbelebung gesellschaftsweiter Vergemeinschaftungsformen, sofern sie durch äußere Bedrohung nicht bloß oktroyiert werden, zeichnete sich keineswegs ab – statt dessen ideologische Grabenkämpfe, wie sie kurz darauf unter George W. Bush wahre Urstände feierten.

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Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts „Markenkultur und Markengemeinschaft“ an der TU Berlin hat die „Fiat 500-Gruppe“ ihre Ergebnisse ins Netz gestellt.
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Sheila Shayon hat unter www.brandchannel.com einen Beitrag zu einer aktuellen Crowdsourcing-Aktion des Kosmetikherstellers Clarins veröffentlicht:

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Das zweite CommunityCampBerlin ist zu Ende gegangen. Samstag waren es 135 Teilnehmer über den Tag verteilt, Sonntag deutlich unter 100.CCB 09

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