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Archive for the ‘Netzwerke’ Category

Unternehmen profitieren nicht vom Web 2.0

Eine neu veröffentlichte empirische Studie von Professor Dr. Christian
Zich, Marketingexperte an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD),
zeigt die ernüchternde Realität des Marketingpotenzials von sozialen
Netzwerken: Fanpages verbessern das Image von Unternehmen nur geringfügig
und eigenen sich nicht wirklich als Verkaufskanal. Zusammenfassend stellt
der Marketingexperte fest, dass es die Betreiber von Fanpages nicht
schaffen, die Einstellungen zur Marke/zum Unternehmen bzw. das
Kaufverhalten im gewünschten Sinne zu beeinflussen und das vorhandene
Potenzial völlig unzureichend ausschöpfen.

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Die Folge dieser Entwicklung ist, daß auf Grundlage der drei Merkmale „shared consciousness of kind“, „rituals and traditions“ und „moral responsibility“ – so undifferenziert, wie sie konzipiert wurden, und angesichts sehr schwacher empirischer Belege – nicht ausgeschlossen werden kann, daß bei den untersuchten Phänomenen jedes in der 9-Felder-Matrix aufgeführte Sozialgebilde tendenziell involviert sein könnte. Es fehlt schlichtweg die eindeutige Diskriminierbarkeit. Dabei bietet sich, studiert man die erwähnten Quellentexte aufmerksamer, von den „Brand Community“-Beiträgen ganz zu schweigen, ein Ausweg an, der dem Charakter dessen, was hier jeweils mit „brand community“ gemeint wird, in der Regel wohl am nächsten kommt. Denn an Stelle des „community“-Begriffs wird dem „network“-Begriff viel öfters der Vorzug gegeben.

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Schaut man sich das letzte Jahrzehnt des zurückliegenden Jahrhunderts an, wird man feststellen können, daß der „Community“-Begriff eine erstaunliche Renaissance erfahren hat. Gemeinsamer Bezugspunkt vieler Beiträge war die Annahme eines Nullsummenspiels zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft: Weitet sich Gesellschaft aus, dann auf Kosten von Gemeinschaft. Einschlägig geworden sind die Studien von Ray Oldenburg, Amitai Etzioni und Robert Putnam, in denen durchweg der Niedergang des nordamerikanischen Gemeinwesens beklagt wurde.

Damit war der Boden für eine „Brand Community“-Forschung, die genau aus diesem Dilemma einen Ausweg versprach, gewissermaßen bereitet, und sie kam zur rechten Zeit. Denn eine nachhaltige Wiederbelebung gesellschaftsweiter Vergemeinschaftungsformen, sofern sie durch äußere Bedrohung nicht bloß oktroyiert werden, zeichnete sich keineswegs ab – statt dessen ideologische Grabenkämpfe, wie sie kurz darauf unter George W. Bush wahre Urstände feierten.

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Über brandchannel wurde bekannt gegeben, daß die Coca-Cola Company eine Community-Aktion bezüglich ihrer Kundschaft gestartet hat:

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Eine neuere Studie zeigt auf, dass der interaktive Austausch in „computer mediated communities“ – wie nicht anders zu erwarten – dazu beitraegt, die jeweiligen Internetnutzer fuer bestimmte Marken zu begeistern.

Die entsprechende Statistik schaut wie folgt aus:

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Am 14. Oktober wurde in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Artikel mit dem Titel „Eine Soziologie von Facebook“ veröffentlicht. Ohne ganz ernsthaft dem Anspruch gerecht werden zu wollen, Facebook soziologisch-systematisch zu erschließen, teilt der Autor Gerald Wagner darin doch einige bemerkenswerte Ansichten mit.

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Die Erforschung von Fans, d.h. Personen, die längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für sie externen, öffentlichen Objekt eingehen, sei es eine prominente Person, Gruppe oder Organisation, sei es ein Artefakt oder Symbol, für das sie vergleichsweise viel Zeit, Geld und Aufmerksam­keit aufbringen, hat über die letzten Jahrzehnte einige Reputation erworben. Ihre hauptsächlichen Untersuchungsfelder sind dabei Sport, Musik und Medien, speziell Fernsehserien (vgl. Harris/Alexander 1998; Wann u.a. 2001; Jenkins 2006; Wenger 2006; Lohr 2008).

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