Feeds:
Beiträge
Kommentare

Wendet man sich vor diesem Hintergrund der „Brand Community“-Forschung zu, die inzwischen eine beachtliche Größe und Dynamik gewonnen hat, wäre nunmehr zu prüfen, ob und inwieweit der jeweils untersuchte Gegenstand in all diesen Studien dem entspricht, was hier als Idealtypus der Gemeinschaft skizziert wird, oder präziser formuliert: Es wäre zu prüfen, wie weit dieser Gegenstand vom Idealtypus notwendigerweise abweicht. Hierzu müßte, würde man ganz systematisch vorgehen, jeder einzelne Beitrag daraufhin begutachtet werden. Dies dürfte den hier gesetzten Rahmen wohl sprengen.

Weiterlesen »

Schaut man sich das letzte Jahrzehnt des zurückliegenden Jahrhunderts an, wird man feststellen können, daß der „Community“-Begriff eine erstaunliche Renaissance erfahren hat. Gemeinsamer Bezugspunkt vieler Beiträge war die Annahme eines Nullsummenspiels zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft: Weitet sich Gesellschaft aus, dann auf Kosten von Gemeinschaft. Einschlägig geworden sind die Studien von Ray Oldenburg, Amitai Etzioni und Robert Putnam, in denen durchweg der Niedergang des nordamerikanischen Gemeinwesens beklagt wurde.

Damit war der Boden für eine „Brand Community“-Forschung, die genau aus diesem Dilemma einen Ausweg versprach, gewissermaßen bereitet, und sie kam zur rechten Zeit. Denn eine nachhaltige Wiederbelebung gesellschaftsweiter Vergemeinschaftungsformen, sofern sie durch äußere Bedrohung nicht bloß oktroyiert werden, zeichnete sich keineswegs ab – statt dessen ideologische Grabenkämpfe, wie sie kurz darauf unter George W. Bush wahre Urstände feierten.

Weiterlesen »

As far as commercialization as a protest theme is concerned, “No logo!” is probably the most widely spread protest slogan. This expression became famous through the publication of the same title by Naomi Klein in 2000, in which she critically ponders upon the whole range of adverse effects that result from the advancing commercialization of society.

Weiterlesen »

Verfolgt man die Geschichte politischer Parteien, so vertrat bislang jede Partei zu Beginn ihrer Gründung eine spezifische Sozialstruktur (Schicht, Klasse, Milieu etc.) und setzte sich für eine konkrete Problemlage ein (Beanspruchung von Bürger-, politischen und sozialen Rechten, vgl. Thomas H. Marshall).

Weiterlesen »

Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts „Markenkultur und Markengemeinschaft“ an der TU Berlin hat die „Fiat 500-Gruppe“ ihre Ergebnisse ins Netz gestellt.
Weiterlesen »

Sheila Shayon hat unter www.brandchannel.com einen Beitrag zu einer aktuellen Crowdsourcing-Aktion des Kosmetikherstellers Clarins veröffentlicht:

Weiterlesen »

Über brandchannel wurde bekannt gegeben, daß die Coca-Cola Company eine Community-Aktion bezüglich ihrer Kundschaft gestartet hat:

Weiterlesen »

Gary Craig,Visiting Professor an der University of Durham, informiert über den Abschluß eines Forschungsprojekts über „Community Capacity Building“, das von der OECD gefördert wurde:

Community capacity building (CCB) is a fairly new term for an age-old good: enabling people to define their own destinies. This book presents and analyses some of the most interesting recent developments in the field of community capacity building, in a variety of OECD and non-OECD countries. The focus is on how CCB has effected change in three major areas: social policy (health, housing, community regeneration); local economic policy; and environmental policy. The book also outlines the common conditions required for CCB to take hold and thrive, allowing for the political voice of local communities to be clearly heard.

Das „Buch“ ist unter folgender Adresse beziehbar.

Eine neuere Studie zeigt auf, dass der interaktive Austausch in „computer mediated communities“ – wie nicht anders zu erwarten – dazu beitraegt, die jeweiligen Internetnutzer fuer bestimmte Marken zu begeistern.

Die entsprechende Statistik schaut wie folgt aus:

Marketingstudie der Handelshochschule Leipzig (HHL) und McKinsey & Company / Bedeutungszuwachs von Online-Foren und -Communities

Weiterlesen »