Feeds:
Beiträge
Kommentare

Mit einer kleinen Verzögerung wird darauf hingewiesen, daß am letzten Wochenende 27./28. Oktober das CommunityCampBerlin zum fünften Mal stattgefunden hat. Wie immer gut besucht und bei glänzender Stimmung haben sich 150 bis 200 Personen zusammengefunden, um sich über neueste Trends bezüglich Community Building & Management auszutauschen.

Weiterlesen »

Advertisements

Die Folge dieser Entwicklung ist, daß auf Grundlage der drei Merkmale „shared consciousness of kind“, „rituals and traditions“ und „moral responsibility“ – so undifferenziert, wie sie konzipiert wurden, und angesichts sehr schwacher empirischer Belege – nicht ausgeschlossen werden kann, daß bei den untersuchten Phänomenen jedes in der 9-Felder-Matrix aufgeführte Sozialgebilde tendenziell involviert sein könnte. Es fehlt schlichtweg die eindeutige Diskriminierbarkeit. Dabei bietet sich, studiert man die erwähnten Quellentexte aufmerksamer, von den „Brand Community“-Beiträgen ganz zu schweigen, ein Ausweg an, der dem Charakter dessen, was hier jeweils mit „brand community“ gemeint wird, in der Regel wohl am nächsten kommt. Denn an Stelle des „community“-Begriffs wird dem „network“-Begriff viel öfters der Vorzug gegeben.

Weiterlesen »

Wendet man sich vor diesem Hintergrund der „Brand Community“-Forschung zu, die inzwischen eine beachtliche Größe und Dynamik gewonnen hat, wäre nunmehr zu prüfen, ob und inwieweit der jeweils untersuchte Gegenstand in all diesen Studien dem entspricht, was hier als Idealtypus der Gemeinschaft skizziert wird, oder präziser formuliert: Es wäre zu prüfen, wie weit dieser Gegenstand vom Idealtypus notwendigerweise abweicht. Hierzu müßte, würde man ganz systematisch vorgehen, jeder einzelne Beitrag daraufhin begutachtet werden. Dies dürfte den hier gesetzten Rahmen wohl sprengen.

Weiterlesen »

Schaut man sich das letzte Jahrzehnt des zurückliegenden Jahrhunderts an, wird man feststellen können, daß der „Community“-Begriff eine erstaunliche Renaissance erfahren hat. Gemeinsamer Bezugspunkt vieler Beiträge war die Annahme eines Nullsummenspiels zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft: Weitet sich Gesellschaft aus, dann auf Kosten von Gemeinschaft. Einschlägig geworden sind die Studien von Ray Oldenburg, Amitai Etzioni und Robert Putnam, in denen durchweg der Niedergang des nordamerikanischen Gemeinwesens beklagt wurde.

Damit war der Boden für eine „Brand Community“-Forschung, die genau aus diesem Dilemma einen Ausweg versprach, gewissermaßen bereitet, und sie kam zur rechten Zeit. Denn eine nachhaltige Wiederbelebung gesellschaftsweiter Vergemeinschaftungsformen, sofern sie durch äußere Bedrohung nicht bloß oktroyiert werden, zeichnete sich keineswegs ab – statt dessen ideologische Grabenkämpfe, wie sie kurz darauf unter George W. Bush wahre Urstände feierten.

Weiterlesen »

As far as commercialization as a protest theme is concerned, “No logo!” is probably the most widely spread protest slogan. This expression became famous through the publication of the same title by Naomi Klein in 2000, in which she critically ponders upon the whole range of adverse effects that result from the advancing commercialization of society.

Weiterlesen »

Verfolgt man die Geschichte politischer Parteien, so vertrat bislang jede Partei zu Beginn ihrer Gründung eine spezifische Sozialstruktur (Schicht, Klasse, Milieu etc.) und setzte sich für eine konkrete Problemlage ein (Beanspruchung von Bürger-, politischen und sozialen Rechten, vgl. Thomas H. Marshall).

Weiterlesen »

Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts „Markenkultur und Markengemeinschaft“ an der TU Berlin hat die „Fiat 500-Gruppe“ ihre Ergebnisse ins Netz gestellt.
Weiterlesen »